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▄ber

In meinem kleinen Heimatdorf kennt Jeder Jeden. Das ist Fluch und Segen. Früher war alles besser. Damals lernten die Jungen von den Alten. Im Zuge der immer schneller fortschreitenden Imformationstechnologie lernen die Alten widerwillig von den Jungen. Das Dorf befindet sich in einem Wandel.

Ich möchte auf satirische Weise diesen Wandel kommentieren. Manchmal sind Rückblicke nötig um aktuelle Dinge verstehen zu können

Es geht auch nicht immer nur um das Dorf und seine Einwohner. Politik und aktuelles Weltgeschehen werden bei den Einwohner natürlich auch diskutiert.

Alter: 42
 

Mehr Řber mich...

Als ich noch jung war...:
...war ich kaum zu b├â┬Ąndigen

Wenn ich mal gro▀ bin...:
..will ich Feuerwehrmann werden. Hat ja auch geklappt.

In der Woche...:
... nach dem Schmutzigen Donnerstag geht die Post ab.

Ich wŘnsche mir...:
...einen weiteren Titel für den VfB Stuttgart
... dass ich meine Traumfrau finde
... den Weltfrieden
Das wird schwer. Sind ja schlie├â┬člich W├â┬╝nsche

Ich glaube...:
an intellegentes Leben im All. Irgendwo muss es das ja geben.

Ich liebe...:
... viele einfache Sachen. Ein gem├â┬╝tlicher Abend mit Freunden, ein gutes Steak, ein k├â┬╝hles Bier, mein Sofa, Spontanit├â┬Ąt und verr├â┬╝ckte Sachen.

Man erkennt mich an...:
... st├â┬Ąndigem (schwarzen) Humor, Ironie und Sarkasmus. Manchmal nerve ich damit. Ich werde wohl damit Leben m├â┬╝ssen.

Ich grŘ▀e...:
...verschieden frühere Lehrer (aus dir wird nie was), und Alle, die an mich geglaubt haben. Auch wenns schwer fiel.



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Blog

Beschreibung meines kleinen Heimatdorfes


Mein kleines Heimatdorf gibt es überall in Deutschland. Ja, sogar in Bayern. Mein Heimatdorf ist unter selbstständiger Verwaltung und liegt neben einer größeren Stadt. Meine Auswahl für die Verortung des Dorfes lag unter anderem an der Topographischen Lage. Um Gewisse Eigenschaften aufweisen zu können, muss es in hügeliger oder bergiger Landschaft liegen, braucht eine gewisse Infrastruktur und muss ländlich sein.

Meine Auswahl fiel auf die Schwäbische Alb. Auch deswegen, weil ich selber von dort komme.

Der Ort ist fiktiv und heißt Groß- Spätzlesbach. Zusammen mit dem Ortsteil Klein- Spätzlesbach und einigen Außengehöften leben rund 6000 Einwohner in meinem kleinen Heimatdorf. Geographisch liegt das Dorf irgendwo zwischen Ulm, Schwäbisch Hall und Stuttgart.

Es gibt die üblichen Vereine. Fußballclub, Feuerwehr, Musikverein, Schützenverein und einige Weitere.

Gastronomie hat sich auch angesiedelt. Zwei deutsche Restaurants. Eins zum gut Essen gehen. Eins zum richtig gut Essen gehen.

Eine Pizzeria, einen Dönerladen und eine Kneipe ergänzen das Angebot.

Neben Voll-und Halbsortimentern diverser Handelsketten gibt es viele Einzelhändler. Mann bekommt fast alles in dem Dorf. Für Waren, die man nicht bekommt musste man früher in die Nachbarstadt. Heute erledigt einiges davon das Internet. Amazon, Zalando und Kollegen liefern alles bis zur Haustüre. Vorausgesetzt, der Kunde hat sich die Mühe gemacht, um über DSL-Light, auf den verschlüsselten Https- Seiten der Onlinehändler zu bestellen. Solche Vorgänge können je nach Straße in der du wohnst und Auslastung durchaus Abendfüllend sein.

"Ihre Bestellung wird verarbeitet" Jo, dann geh ich solange noch schnell den Rasen mähen und das Auto waschen.

In Teilen von Spätzlesbach gibt es Kabelanschluss und Glasfaserleitungen. In anderen Teilen funktionieren Rauchzeichen und die Buschtrommel besser und schneller als das Angebot des Leitungsbesitzers. Den Namen des Anbieters werde ich natürlich nicht nennen. ein Magentaroter Buchstabe soll allerdings sein Markenzeichen sein.

Dank privater Investoren und wenig Gegenwehr gibt es in dem Dorf die Handyantennen aller deutschen Anbieter. Mitten im Ort sogar eine UMTS- Antenne, die mittlerweile HSDPA- fähig ist und eine erheblich höhere Übertragungsrate auf mobile Endgeräte zusichert, als die Leitungen vom Festnetzanbieter.

Mobiles Internet ist in meinem kleinen Heimatdorf eine echte Alternative.

LTE gibt es nur in Klein- Spätzlesbach. Das war allerdings auch bitter notwendig. Der vorhandene Internetanschluss, und das EGDE- Handynetz waren sehr langsam. Wollte man mal schnell nach dem Wetter schauen, konnte sich- bis die Seite geladen hatte- manchmal nicht nur das Wetter ändern. Es konnte durchaus bereits eine andere Jahreszeit sein.

Da in dem Ort, wie bereits erwähnt, nur ein Teil Kabel- TV empfangen kann, sind in diesem Ort wahnsinnig viele Satelittenschüsseln angebracht. An einigen Häusern sogar über zehn Stück. Auf das private Fernsehangebot möchte niemand mehr verzichten. Bei dem Angeot der Öffentlich- Rechtlichen dürfte das eigentlich auch niemand wundern.

 Als ich noch ein Kind war, musste mein Vater immer während der Öffnungszeiten zur Bank um genügend Liquiditätsmittel zu haben. Einige Einzelhändler akzeptieren heute noch ausschließlich Bargeld. In Zeiten von Handybezahlung nahezu undenkbar.

Mittlerweile gibt es selbstverständlich auch Geldautomaten. Für einige ältere Einwohner hat sich deswegen trotzdem nichts verändert.

Einige Leser werden nach dieser Beschreibung sagen: " Hoppla, den Ort kenn ich doch. Das ist doch....".

Spätzlesbach ist rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit echten Orten und Personen sind rein zufällig. Echt jetzt.

23.5.14 21:16


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der gepflegte Umtrunk

Mit nur einer Dorfschenke auf 6000 Einwohner ist die Kneipensituation in Groß- Spätzlesdorf sehr überschaubar.

Da bleibt es nicht aus, dass alle Jahrgänge, alle Glaubensrichtungen und alle Gesinnungen aufeinander treffen.

So sitzen Bauern- entschuldigung- Landwirte neben Doktoren und Ingenieuren. Spotler sitzen neben Feuerwehrleuten und Muslime neben dem Diakon von unserem Ort. Lebhafte Diskussionen sind daher an der Tagesordnung.

Besonders Lustig wird es, wenn Samstags die Bundeslige auf dem Bezahlsender läuft, den der Wirt, trotzt der enorm hohen Kosten gebucht hat.

So unterschiedlich die Ansichten der Gäste sind, so unterschiedlich sind sie auch bei der Wahl ihres Fußballvereins.

Um die wiederkehrende Diskussion, welches Spiel man jetzt anschaut, zu unterbinden, haben die Stammgäste ( gemessen am Umsatz. Nicht an der Anwesendheitsdauer) beschlossen, dass immer die Konferenz geschaut wird. Zweimal pro Saison gibt es jedoch eine Ausnahme- Wenn Bayern gegen den VfB spielt. Und auch diese Regelung ist nicht jedem Recht. „Ich hätte jetzt aber lieber den BvB gegen Schalke angeschaut.“

Einstimmiger Tenor der anderen Gäste: „Das interresiert kein Schwein. Entweder gugsch oder gohsch (anschauen oder gehen)“.

An Fasching, am schmutzigen Donnerstag, platzt die Dorfschenke für etwa zwölf Stunden aus allen Nähten. Zu Stoßzeiten befinden sich rund 150 Leute in den Gasträumen. Die Musikanlage dreht im roten Bereich und die Stimmung ist ausgelassen ausgelassen. Der Pro- Kopfverbrauch an Alkohol ist so hoch, dass davon weitere 300 Leute schwerwiegende Leberschäden davontragen könnten.

Trotzdem gibt es in der Kneipe in meinem kleinen Heimatdorf maximal zwei Schlägereien im Jahr. Ja, wir Dorfbewohner haben uns im Griff. Alle Gäste in der Wirtschaft helfen mit, den Streit zu schlichten. Beziehungsweise wird man aus dem Lokal geworfen um im Freien weiter zu schlägern. Da geht es den Wirt nichts mehr an. Soll sich die Polizei darum kümmern oder hören sie von alleine auf.

Wer nicht in die Kneipe möchte, kann in die angrenzende Stadt gehen. Da gibt es für jeden Geschmack die richtige Bar. Das dumme dabei ist nur der öffentliche Nahverkehr. Anders als in der Großstadt fährt hier nicht alle paar Minuten ein Bus oder die Straßenbahn. Die gibt es nämlich nicht. Der Bus fährt etwa einmal die Stunde. Am Wochenende deutlich weniger. Der letzte Bus fährt Samstagabends um 22.30 Uhr aus der Stadt in mein Heimatdorf. Taxis sind teuer.

Wer mit dem Bus dann doch nach Spätzlesbach fährt, und noch nicht genug hat, landet wieder in der Dorfschenke. Ein Teufelskreis.

Es gibt private Partyräume mit unregelmäßigen Öffnungszeiten. Es gibt auch Vereinsheime. Die sind aber wieder fast nur den Vereinsmitgliedern zugänglich. Da in der Dorfschenke geraucht werden darf, haben Personen unter 18 Jahren keinen Zutritt. Die Jugendlichen saufen dann unter entsprechender Lärmentwicklung in der Öffentlichkeit. Schließlich hat der örtliche Jugendraum auch nur sporadisch geöffnet und Alkohol ist dort auch verboten.

Schön, wenn einer der Teenager sturmfrei hat und seine Kumpels einladen kann. Schade, wenn das nur einmal passiert, da die Wohnung oft anschließend renoviert werden muss.

Wer jetzt der Ansicht ist, das könnte doch mein kleines Heimatdorf sein, dem sei geasgt, Spätzlesbach ist und bleibt fiktiv. Ähnlichkeiten mit vorhanden Orten sind wahrscheinlich zufällig.

26.5.14 14:57


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